Harninkontinenz
Ein unangenehmes Thema – aber es gibt
Seinen Urin bis zum gezielten Aufsuchen der Toilette halten zu können, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit – bis zu dem Zeitpunkt, an dem es nicht mehr funktioniert. Ungewollter Urinverlust, sei es bei körperlicher Anstrengung oder in Folge eines nicht zu beherrschenden Harndrangs betrifft Menschen jeden Alters und Geschlechts und schränkt häufig die Lebensqualität erheblich ein.
Oft scheuen Betroffene aus Scham den Gang zum Urologen oder sehen ihren Zustand trotz erheblicher Unzufriedenheit gar als altersentsprechend normal an. Dabei gibt es heutzutage viele effektive Therapieansätze, die individuell eingesetzt werden können.
Am Anfang der modernen Inkontinenztherapie steht die umfassende körperliche und sonographische Untersuchung. In unserem praxiseigenen Labor untersuchen wir Ihren Urin. Oft ist eine Blasenspiegelung mit einem flexiblen oder starren Zystoskop notwendig, die wir sanft und in entspannter Atmosphäre in unserer Praxis durchführen.
Nachdem die Ursache der Inkontinenz gefunden ist, reichen die individuellen Behandlungsmöglichkeiten von Beckenbodentraining und Medikamenten bis hin zu innovativen Verfahren wie der minimalinvasiven, schonenden Botox®-Behandlung. Hierbei wird der Wirkstoff Botulinumtoxin unter örtlicher Betäubung über eine Blasenspiegelung direkt in die Blasenwand injiziert, um die überaktive Muskulatur zu entspannen. Die Wirkdauer von Botulinumtoxin liegt je nach Erkrankungsbild typischerweise zwischen 9 und 12 Monaten und lässt sich bei Bedarf wiederholen. Die Inkontinenzbehandlung mit Botox® führen wir regelmäßig ambulant in unserer Praxis durch.
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