Ambulante Operationen
Schonend, sicher und in vertrauter Umgebung – ohne Klinikaufenthalt
Nicht jede urologische Erkrankung lässt sich dauerhaft medikamentös oder konservativ behandeln. In bestimmten Fällen ist ein operativer Eingriff erforderlich – heute jedoch oft minimalinvasiv und ambulant möglich. Dank moderner Technik, mikrochirurgischer Instrumente und effizienter Narkoseverfahren führen wir die gängigsten kleineren urologischen Operationen ambulant in ausgelagerten Praxisräumen in Lokal- oder Allgemeinanästhesie durch. So bleiben Ihnen lange Klinikaufenthalte erspart – Sie können wenige Stunden nach dem Eingriff wieder nach Hause zurückkehren und sich in Ihrer gewohnten Umgebung erholen.
Hier finden Sie einen kleinen Überblick über unsere operativen Leistungen:
Die Vasektomie – kleiner Eingriff, große Wirkung
Bei abgeschlossener Familienplanung stellt sich für beide Partner irgendwann einmal die Frage nach einer sicheren, permanenten Verhütungsmethode.
Die Vasektomie ist eine zuverlässige Methode zur dauerhaften Sterilisation des Mannes. Wir führen den Eingriff ambulant in der Regel in einer örtlichen Betäubung durch. Dabei werden nach zwei kleinen Hautschnitten die Samenleiter durchtrennt, sodass keine Spermien mehr in die Samenflüssigkeit gelangen können. Die Hormonproduktion der Hoden oder die Sexualfunktion werden dadurch nicht beeinträchtigt. Insgesamt dauert der Eingriff etwa 30 Minuten. Im Anschluss ist eine körperliche Schonung von wenigen Tagen ratsam, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Wenige Wochen nach dem Eingriff führen wir in unserem praxiseigenen Labor mehrere Ejakulatuntersuchungen durch. Erst wenn diese zweifelsfrei belegen, dass keine Spermien mehr in der Samenflüssigkeit zu finden sind, gilt die Vasektomie als vollständig wirksam – und der unbeschwerten Paarzeit steht nichts mehr im Weg!
Die Beschneidung der Vorhaut – wenn es einfach zu eng ist
Eine Vorhautverengung kann sowohl bei Kindern, als auch bei Erwachsenen auftreten. Die Behandlung sollte frühzeitig erfolgen, um Schmerzen zu vermeiden und Infektionen vorzubeugen.
Ist eine konservative medikamentöse Therapie nicht mehr möglich, kann es notwendig werden, die Vorhaut zu beschneiden. Wir führen den Eingriff ambulant in der Regel in einer örtlichen Betäubung durch. Dabei wird die äußere Vorhaut entfernt und das innere Vorhautblatt mit der Penisschafthaut vernäht, sodass die Eichel frei liegt. Insgesamt dauert der Eingriff etwa 30 Minuten. Im Anschluss ist eine körperliche Schonung von wenigen Tagen ratsam, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Das Gefühlsleben wird durch den Eingriff in der Regel nicht beeinträchtigt.
Botox® bei Harninkontinenz – es wirkt!
Bei einigen Formen der Harninkontinenz bietet die Botox®-Behandlung nach Versagen der konservativen medikamentösen Therapie eine moderne, schonende Alternative zu herkömmlichen Operationsmethoden. Hierbei wird der Wirkstoff Botulinumtoxin unter örtlicher Betäubung über eine Blasenspiegelung direkt in die Blasenwand injiziert, um die überaktive Muskulatur zu entspannen. Die Wirkdauer von Botulinumtoxin liegt je nach Erkrankungsbild typischerweise zwischen 9 und 12 Monaten und lässt sich bei Bedarf wiederholen. Die Inkontinenzbehandlung mit Botox® führen wir regelmäßig ambulant in unserer Praxis durch.
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